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Integrationen

Eine Integration stellt Ereignisse aus euren Gruppen an einen externen Kanal zu – etwa nach Microsoft Teams, Slack oder Zulip. Damit landet in einem Kanal, den euer Team ohnehin liest, was in Rhizome passiert.

Integrationen können durch Gruppen- und Workspace-Manager:innen eingerichtet werden.

Einen Webhook anlegen

Du brauchst einen Namen, eine HTTPS-Adresse, ein Format und eine Auswahl von Ereignistypen.

Als Format stehen Teams, Slack, Zulip und JSON zur Wahl. Die ersten drei erzeugen Nachrichten, die im jeweiligen Dienst gut aussehen; JSON ist für eigene Endpunkte gedacht. Die Sprache der Nachrichten lässt sich je Integration einstellen – ein Kanal darf also englisch sprechen, während die Oberfläche deutsch bleibt.

Eine Integration ist Aktiv, Aus oder Automatisch pausiert. Das Letzte trifft zu, wenn der Zielkanal wiederholt nicht erreichbar war.

Welche Gruppen zustellen

Eine frisch angelegte Integration stellt nichts zu. Du gibst ihr einzeln Gruppen frei, und jede Freigabe wird mit Datum und Person vermerkt.

Freigeben kannst du nur Gruppen, in denen du selbst Mitglied bist. Das gilt auch für Workspace-Manager:innen: Wer in einer Gruppe nicht drin ist, kann ihre Ereignisse auch nicht nach außen leiten. Ohne diese Regel wäre eine Integration ein Weg, in geschützte Räume hineinzuhören, ohne sie zu betreten.

Zusätzlich brauchst du die Rolle – Workspace-Manager:in oder Manager:in dieser Gruppe.

Was das empfangende System zu sehen bekommt

Es erhält Titel und Status jedes Themas und jeder Entscheidung, die für die freigegebenen Gruppen sichtbar sind – einschließlich Optionstiteln, Gruppennamen, wer als Mitwirkende:r hinzugefügt wurde und wer einen Einwand oder ein Veto erhoben oder aufgelöst hat.

Diskussionstexte werden nie gesendet.

Das empfangende System speichert diese Daten nach seinen eigenen Regeln. Alle, die dort Zugriff haben, sehen diese Metadaten. Vor dem Freigeben bestätigst du deshalb, dass du befugt bist, die Ereignisse dieser Gruppen mit diesem Ziel zu teilen.

Bevor du zustimmst, zeigt Rhizome dir eine Vorschau: die Ereignisse, die zuletzt an diese Integration gegangen wären. So siehst du an echten Beispielen, was den Workspace verlassen würde.

Signatur-Secret

Jede Zustellung trägt eine Signatur, die mit einem Secret berechnet wird. Wer sie prüft, kann belegen, dass die Anfrage wirklich von Rhizome kam und unterwegs nicht verändert wurde.

Das Secret wird nur einmal angezeigt. Notiere es beim Anlegen, oder erzeuge später ein neues – wobei das alte dann nicht mehr funktioniert und alle Prüfungen auf der Empfängerseite umgestellt werden müssen.

Für Slack, Teams und Zulip brauchst du es nicht: diese Dienste prüfen die Signatur nicht, es gibt dort kein Feld dafür. Relevant wird es, wenn die Integration auf einen eigenen Endpunkt zeigt.

Was angekommen ist

Unter Zuletzt zugestellte Ereignisse siehst du je Zustellung das Ereignis, den Status, die Zahl der Versuche, den letzten Versuch und den Antwortcode des Zielsystems.

Der Status ist Ausstehend, Zugestellt, Wird wiederholt oder Erfolglos. Bleibt etwas erfolglos, liegt es fast immer am Ziel – eine falsche Adresse, ein abgelaufener Kanal, ein Dienst, der gerade nicht erreichbar ist.