Quorum¶
Das Quorum legt fest, wie viele Personen sich mindestens beteiligen müssen, damit eine Entscheidung gültig ist. Im Formular steht daneben, wie viele es aktuell sind.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| Keines (Standard) | Gültig unabhängig von der Beteiligung |
| Prozentual | Ein Anteil der Beteiligten – Vorgaben: 50 %, 66 % oder ein eigener Wert |
| Anzahl | Eine feste Zahl von Personen |
| Alle | Alle, die am Thema mitgestalten |
Beim Konsens steht es von vornherein auf Alle – ohne die Zustimmung aller ist es kein Konsens. Ist das nicht praktikabel, etwa weil jemand länger abwesend ist, lässt es sich senken.
Was als Beteiligung zählt¶
Nicht nur die Stimme. Als beteiligt gilt auch, wer einen Einwand erhebt, ein Veto einlegt oder beiseitetritt. Wer sich begründet heraushält, blockiert das Quorum also nicht.
Zurückgenommen wird das wieder: Löst jemand seinen Einwand auf, ohne abzustimmen, zählt er auch nicht mehr als beteiligt.
Wenn es verfehlt wird¶
Die Entscheidung scheitert mit dem Grund Quorum nicht erreicht. Sie wartet nicht auf Nachzügler, und sie fällt auch nicht auf ein Ergebnis ohne Quorum zurück.
Das ist eine Aussage über die Gruppe und kein Ausfall: Ihr wisst danach, dass die Frage nicht genug Leute erreicht hat.
Nicht überall
Bei Konsultation und rollenbasierter Entscheidung gibt es kein Quorum. Dort entscheidet eine Person, sobald sie entscheidet – wie viele sich vorher geäußert haben, ändert an der Gültigkeit nichts.